DER BERGWANDERCLUB AUS DER EIFEL


Los geht's!

Wanderkönig

Madonna di Campiglio - Klettersteig Sentiero Gustavo Vidi - Graffer-Huette, 8 Std.

Die Brentagruppe der Dolomiten in Norditalien, ist nicht nur ein wildes zerklüftetes Gebirge sondern auch ein traumhaftes Klettersteig-Eldorado. Eine ganze Reihe von Eisenwegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade durchzieht den Gebirgsstock nördlich der Gardaseeberge in den südlichen Kalkalpen. Die höchste Erhebung ist der Cima Tosa mit 3.173 Metern. Hier im Naturpark Adamello-Brenta, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wurde der Braunbär erfolgreich wieder eingebürgert.

Ausgehend vom exklusiven Wintersportort Madonna di Campiglio durchsteigen die Watzmänner diese hochalpine Region. Am ersten Tag wandert sie siebenköpfige Truppe unter der Leitung ihres Bergführers Christian Treimer anfangs entlang einer Asphaltpiste, wenig später schon auf schmalen, urigen Steigen durch einen urwaldähnlichen Bergwald über die Vaglianella-Alm stramm bergan. Umgestürzte Baumriesen säumen den Weg und holprige Wurzelsteige führen die Gruppe durch ein sattgrünes Meer von Blaubeersträuchern mit reifen Früchten. Jenseits der Baumgrenze geht es unter den steil abfallenden Wänden der Cima Vagliana in den felsigen Steig Sentiero Costanzi hinein. Kleine Kletterstellen, steil abfallende Geröllfelder und ausgesetzte Passagen lassen bereits hier den Charakter dieser wilden Landschaft erahnen.

 

  • 001-Start in Madonna di Campiglio
  • 002-Auf dem Weg zur Vaglianella-Alm
  • 003-Rast an der Vaglianella-Alm
  • 004-Bergpanorama von der Vaglianella-Alm
  • 005-Bergpanorama von der Vaglianella-Alm
  • 006-Im Bergwald beim Aufstieg zum Sentiero Costanzi
  • 007-Edelweiss am Wegrand
  • 008-Durch die Brenta fuehrt uns Christian Treimer
  • 009-Beim Aufstieg zum Sentiero Costanzi
  • 010-Im Steig Sentiero Costanzi
  • 011-Im Steig Sentiero Costanzi
  • 012-Im Steig Sentiero Costanzi
  • 013-Die Watzmaenner im Steig Sentiero Costanzi
  • 014-Herrliche Bergpanoramen im Steig Sentiero Costanzi
  • 015-Blick auf die zerkluefteten Brentawaende
  • 016-Eisenleiter im Klettersteig Sentiero Vidi
  • 017-Im Klettersteig Sentiero Vidi
  • 018-Watzmaenner im Klettersteig Sentiero Vidi
  • 019-Im Klettersteig Sentiero Vidi
  • 020-Blick auf das Etappenziel, die Graffer-Huette
  • 021-Watzmaenner im Klettersteig Sentiero Vidi
  • 022-An der Groste-Huette
  • 023-Die Bergsteiger an der Graffer-Huette
  • 024-In der gastlichen Graffer-Huette

Beim kurz darauf folgenden Einstieg in den Sentiero Gustavo Vidi, einem Klettersteig mit dem Schwierigkeitsgrad A/B, wird der erste Eindruck bestätigt. Mehrere Eisenleitern sind im Auf- und Abstieg zu überwinden. Unterhalb der 2.937 Meter hohen Pietra Grande werden am Drahtseil schmale Felsenbänder durchgeklettert mit traumhaften Blicken ins Tal und spektakulären Fernsichten auf den zentralen Brentastock. Aus der Vogelperspektive ist dabei bereits die Graffer-Hütte zu erkennen, das Tagesziel der ersten Etappe. Ein schmaler Spalt im Fels wird durchstiegen und eine ausgesetzte Gratüberschreitung ist zu meistern. Rechts und links des Klettersteigs bricht dabei das Gelände senkrecht ab, während die Bergsteiger gut gesichert die dramatisch anmutende Engstelle überwinden.

Von der Gratschneide sind auch hier die Tiefblicke ins Tal atemberaubend. Nach dem Ausstieg aus der Ferrata führen windungsreiche Felsensteige bergab zur Seilbahnstation am Passo del Groste und zur Groste-Hütte, einem Berggasthof mit wenig einladender Apres-Ski-Beschallung. So halten wir uns hier auch nicht lange auf. Nach einem Weizenbier wandert die Gruppe ein kurzes Stück talwärts zur gastlichen Graffer-Hütte, um dort nach einem ereignisreichen Klettertag in der Brenta zur Nachtruhe einzukehren

 

Autor: Konrad Friedgen
Fotografen: Helmut Seiwert, Konrad Friedgen

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