DER BERGWANDERCLUB AUS DER EIFEL


Los geht's!

4. Bergtag: Dresdner Hütte - Zuckerhütl, 3.507 m - Dresdner Hütte, 11:00 Std.

Am vierten Tag in den Stubaier Alpen wird von der Dresdner Hütte die Besteigung des Zuckerhütls in Angriff genommen. In aller Frühe machen sich die Watzmänner auf den Weg, denn am späten Nachmittag soll das Wetter umschlagen. Über eines dieser unseligen Geröllfelder geht es zum Fernau-Ferner hinauf. Hier werden Steigeisen angelegt, die beim Überqueren des Gletschers eine unentbehrliche Hilfe sind und eine erhebliche Erleichterung beim Bergsteigen über Eis und Schnee mit sich bringen. Am Fernaujoch quert die Gruppe nach links, legt die Steigeisen wieder ab und klettert über den Grat zum Pfaffenjoch hinüber. Mit zwei Seilschaften, jede angeführt von einem Bergführer, geht es sodann über das ewige Eis des Sulzenauferners.

Im steilen Aufstieg werden dabei eine Reihe von Gletscherspalten gequert und überschritten. Schließlich wird der Pfaffensattel erreicht. Links ragt der Gipfel des Wilden Pfaffs auf, während rechter Hand der Zustieg zum Zuckerhütl auf die Bergsteiger wartet. Entgegen anders lautender Berichte erweist sich der weitere Aufstieg doch als ziemlich heikel. Um die weiteren Höhenmeter zum Gipfelkreuz zu meistern folgt dem nachlassenden Gletschereis jetzt Kletterei im ersten und zweiten Grad. Aber dann sind alle Mühseligkeiten vergessen. Das Dach der Tour ist erreicht und die gesamte Stubaier Bergwelt liegt den Watzmännern, die sich um das imposante Gipfelkreuz scharen, zu Füßen. Hier auf einer Seehöhe von 3.507 Höhenmetern fegt den Kletterern ein eisiger Wind in die Glieder. Noch scheint die Sonne, aber aufziehende Nebelschwaden künden nichts Gutes. So drängen die Bergführer auf einen baldigen Aufbruch. Über die Aufstiegsroute erfolgt auch der Abstieg. Nach insgesamt elf Stunden erreichen die Watzmänner ziemlich erschöpft aber wohlbehalten wieder die Dresdner Hütte.

 

  • 001-Auf dem Sulzenau-Ferner -
  • 002-Blick vom Sulzenau-Ferner aufs Zuckerhuetl -
  • 003-Auf dem Sulzenau-Ferner -
  • 004-Auf dem Gipfel des Zuckerhuetls, 3507 m -
  • 005-Blick vom Gipfel des Zuckerhuetls -
  • 006-Auf dem Gipfel des Zuckerhuetls, 3507 m -
  • 007-Beim Abstieg vom Zuckerhuetl -
  • 008-Am Fernau-Gletscher beim Abstieg zur Dresdner Huette -
  • 009-Auf Bergpfaden zum Grawawasserfall
  • 010-Am Grawawasserfall
  • 011-Schaeumende Wasser stuerzen zu Tal
  • 012-Am Grawawasserfall
  • 013-Am Grawawasserfall
  • 014-Auf dem Wanderweg durch das Puetzbachtal
  • 015-Auf dem Wanderweg durch das Puetzbachtal
  • 016-Auf dem Wanderweg durch das Puetzbachtal
  • 017-Auf dem Wanderweg durch das Puetzbachtal
  • 018-Nicht nur die Watzmaenner koennen gut kletternl

5. Bergtag: Dresdner Hütte - Sulzenau Hütte - Grawawasserfall - Grawaalm, 08:00 Std

Am fünften und letzten Bergtag in den Stubaier Alpen setzt bereits am frühen Morgen Dauerregen ein. Schneegestöber und starke Regengüsse begleiten die Watzmänner von der Dresdner- zur Sulzenauhütte. Trotzdem werden auf dem hochalpinen Übergang noch zwei Gipfel bestiegen, der Große und der Kleine Trögler, deren Bergspitzen jedoch im Nebel liegen und keine Rundumsicht gestatten. Fotos werden keine geschossen. Regen und Nebel verhindern eine Dokumentation des letzten Bergwandertages. Auf der Sulzenauhütte wird zur Mittagszeit noch einmal eingekehrt, bevor der Abstieg ins Tal beginnt.

Als die Gruppe in den Bergwald eintaucht, haben sich Nebel und Regen verzogen. So bestaunen die Watzmänner kurz darauf den Grawawasserfall. Über mehr als 100 Höhenmeter stürzen hier die Wassermassen über Felsenklippen zu Tal. An der Grawaalm im Puetzbachtal endet die gelungene Bergwanderung des Wanderjahres 2009 über den Stubaier Höhenweg. Im Hotel verabschiedet der Greffelcheswatzmann Konrad Friedgen die beiden Bergführer Christian Treimer und Alexander Scherl. Er dankt ihnen für die gute Planung und Durchführung des großartigen Bergwanderevents.

 

Autor und Fotograf: Konrad Friedgen

 

 

 

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