DER BERGWANDERCLUB AUS DER EIFEL


Los geht's!

Wanderkönig

Oberrisstalhütte - Edelweißklettersteig -  Rinnenspitze, 3.005 m, Franz-Senn-Hütte, 09:00 Std.

Der Stubaier-Höhenweg ist eine der großartigsten Hochgebirgswanderungen in den Zentralalpen. Über Klimagrenzen hinweg führt diese mehrtägige Tour durch hochalpines Gelände. Acht bewirtschaftete Alpenvereinshütten liegen am Weg. Rasante Klettersteige, erwanderbare 3000er und klassische Gletschertouren laden dazu ein, am Wegesrand noch ein unvergleichliches Bergerlebnis mitzunehmen.

An der Oberrisstalhütte starten die Watzmänner die Bergwanderung des Wanderjahres 2009 und steigen auf schmalen Gebirgspfaden zur Franz-Senn-Hütte hinauf. An der Alpein-Alm wird kurze Einkehr gehalten, bevor die Berghütte am Fuße der Rinnenspitze erreicht wird. Mit leichtem Gepäck geht es dann nach kurzer Rast weiter bergauf zum Einstieg in den Edelweiß-Klettersteig. Gleich zu Beginn zeigt die Steiganlage ihre Zähne. An einem ausgesetzten Pfeiler steigen wir in die senkrechte Wand hinein. Nicht nur Klettergeschick sondern auch Armkraft sind hier gefragt, denn leichte Passagen sind eher eine Seltenheit im Edelweiß-Klettersteig. Nach einer ausgesetzten Querung ist in der Senkrechten die mit nur wenigen Trittstiften versehene Schlüsselstelle zu überwinden. Auf einem schmalen Felsenband zackt die Route dann noch einmal nach links.

 

  • 001-Blick in die Stubaier Alpen
  • 002-Stubaier Hoehenweg zur Franz-Senn-Huette
  • 003-Auf dem Stubaier Hoehenweg an der Alpein Alm
  • 004-Wildwasser an der Franz-Senn-Huette
  • 005-Die Watzmaenner im Edelweiss-Klettersteig
  • 006-Im Edelweiss-Klettersteig
  • 007-Lotrechter Fels im Edelweiss-Klettersteig
  • 008-Im Edelweiss-Klettersteig
  • 009-Der Saeckelcheswatzmann im Edelweiss-Klettersteig
  • 010-Im Edelweiss-Klettersteig
  • 011-Aufstieg zur Rinnenspitze
  • 012-Im Rinnenspitzsteig
  • 013-Die letzten Hoehenmeter zum Rinnenspitzgipfel
  • 014-Blick von der Rinnenspitze ins Hochstubai
  • 015-Auf dem Gipfel der Rinnenspitze, 3005 m
  • 016-Blick vom Rinnenspitzipfel auf den Rinnensee
  • 017-Abstieg vom Gipfel ueber den Rinnenspitzsteig
  • 018-Die Franz-Senn-Huette beim Abstieg von der Rinnenspitze

Dann sind die größten Schwierigkeiten überwunden und nach insgesamt 200 Höhenmetern ist der Ausstieg erreicht. Im Steilhang winden sich jetzt schmale Felsenpfade zur Rinnenspitze hinauf. Viel Geröll im Weg erschwert den Anstieg zum 600 Höhenmeter entfernten Gipfelkreuz. Kurz unterhalb der Bergspitze geht es wieder ans Seil. Auf dem Weg zum Gipfel muss noch der Rinnenspitzsteig durchstiegen werden. Dabei handelt es sich um eine eher leichte Ferrata, die anfangs in plattigem Fels mittels Eisenbügeln steil aufwärts führt. Weiter oben am Grat spannt dann das fest verankerte Drahtseil über stufige Felsblöcke hinweg. Noch einmal geht es kurz bergab, um dann in leichter Kletterei zum Kreuz hinaufzusteigen. Mit ihren 3.005 Metern über NN bietet die Rinnenspitze den Watzmännern sodann ein herausragendes Bergpanorama.

Weit schweift der Blick hinüber zu den Erhebungen des Hochstubai. Die gewaltigen Gletscher werden in Augenschein genommen und auch die Gipfelziele der kommenden Bergwandertage sind gut auszumachen. Eine ganze Weile genießen wir diese herrlichen Panoramablicke. Dann heißt es abzusteigen, wollen wir doch pünktlich zum Abendessen wieder die Franz-Senn-Hütte erreichen. Müde und erschöpft, aber stolz auf das Geleistete, stoßen die Watzmänner schließlich in der Unterkunftshütte des Alpenvereins mit einer Runde Obstler auf diesen beinharten ersten Bergtag in den Stubaier Alpen an.

 

Autor und Fotograf: Konrad Friedgen

 

 

 

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