DER BERGWANDERCLUB AUS DER EIFEL


Los geht's!

Wanderkönig

Zeinisjochhaus - Silvretta-Stausee - Wiesbadener Hütte, 10:30 Std.

Zu Beginn der dritten Etappe wird Kops-Stausee umrundet, um im Anschluss daran dem Bergpfad hinauf zum Breiter Spitz in die Silvretta hinein zu folgen Diese Alpenregion bildet das Grenzgebirge zwischen Österreich und der Schweiz. Sie beherbergt eine Reihe von Dreitausendern und vor allen Dingen gibt es im österreichischen Teil eine Vielzahl größerer und kleinerer Gletscher. Deshalb bezeichnet man das Gebiet im Bundesland Vorarlberg, welches bei Bergsteigern und Bergwanderern überaus beliebt ist, auch als die „Blaue Silvretta“, während der Schweizer Teil im Kanton Graubünden relativ unerschlossen ist.

Auch an diesem Bergtag ist der Regen ein ständiger Begleiter der Watzmänner. So verstecken sich die schweren Rucksäcke unter einem wasserdichten Regenschutz und die Kapuzen werden tief ins Gesicht gezogen, als der Anstieg von Kops-Stausee durch den Bergwald hinauf zur Vallülascharte beginnt. Trotz der miesen Wetterlage ist die Stimmung in der Gruppe gut. Schließlich haben die Wetterfrösche für die morgige Gletscherüberschreitung bestes Sommerwetter vorausgesagt. An der Abzweigung zum Breiter Spitz, einem kleinen Aussichtsgipfel, halten wir uns links und folgen einem neu eingerichteten und auf keiner Karte verzeichneten Bergpfad.

 

  • 001-Auf der Staumauer von Kops-Stausee
  • 002-An Kops-Stausee
  • 003-Aufstieg zum Valluelasee
  • 004-Verregnete Wanderrast
  • 005-Gebirgsbach am oberen Valluelasee
  • 006In der Silvretta am Valluelasee
  • 007-Wanderrast beim Aufstieg zur Valluelascharte
  • 008-Blick auf den Silvretta-Stausee
  • 009-Abstieg zur Bieler Hoehe
  • 010-Gebirgsbach am Silvretta-Stausee
  • 011-Gebirgsbach am Silvretta-Stausee
  • 012-Am Silvretta-Stausee
  • 013-Am Silvretta-Stausee
  • 014-Querung eines Gebirgsbaches am Silvretta-Stausee
  • 015-Aufstieg zur Wiesbadener Huette

Auch hier erfordert die Durchkletterung schlüpfrigen Blockgesteins die ganze Aufmerksamkeit der Watzmänner. Zudem sind im Nebel und Nieselregen die blau-weißen Wegezeichen der Route nur schwer auszumachen. Bei sonnigem Wetter wäre dieser einsame Steig wohl ein einziger Traum, führt er doch am Vallülasee vorbei und quert ständig quirlige Gebirgsbäche. An die geplante Besteigung eines Gipfels wie der Bieler Spitze oder gar der Großen Vallüla ist heute überhaupt nicht zu denken. Die 2.839 hoch gelegene Vallülascharte wird überschritten.

Dann folgt die Gruppe der Route ins Tal. Im Gasthaus Bieler Höhe am Silvretta-Stausee wird Mittagsrast gehalten. Endlich scheint sich das Wetter zu bessern. Denn beim Weitermarsch entlang des Stausees kommt kurz die Sonne zum Vorschein. Der 1,31 km² große Silvretta-Stausee liegt auf einer Seehöhe von 2.030 Metern und wird von der Ill gespeist, die dem nahegelegenen Ochsentalgletscher entspringt. Darüber hinaus stürzen von beiden Seiten unzählige kleinere Gebirgsbäche in den Stausee, dessen Wasser zur Stromerzeugung genutzt wird. Die Watzmänner folgen dem sanft ansteigenden Bergpfad, der hinauf zur Wiesbadener Hütte führt. Noch einmal setzt uns ein Regenschauer zu, bevor wir die Lager beziehen und dieser beinharte 10stündige Bergtag in der Hütte gemütlich ausklingt.

 

Autor und Fotograf: Konrad Friedgen

 

 

 

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