DER BERGWANDERCLUB AUS DER EIFEL


Los geht's!

Wanderkönig

Mathon - Friedrichshafener Hütte - Georg-Prasser-Weg - Friedrichshafener Hütte, 07:00 Std.

Die Bergwanderung des Wanderjahres 2013 führt die Watzmänner in die Verwall- und Sivrettagruppe. Fünf Tage durchsteigen die Bergwanderer diese hochalpinen Regionen. Während an den ersten beiden Tagen im wilden und abgeschiedenen Verwall gewandert und geklettert wird, stehen in der zweiten Hälfte der Bergwanderung mehrere Gletscherüberschreitungen in der Silvretta und die Besteigung von zwei Dreitausendern auf dem Programm der neunköpfigen Bergsteigergruppe aus dem Brohltal.

Die ereignisreiche Tour beginnt in Mathon, einem Ortsteil von Ischgl. Ausgangs der Ortslage führt ein sich windender, regennasser Steig rechts abzweigend steil bergan zur Friedrichshafener Hütte hinauf. Anfangs begleitet das Rauschen eines herabstürzenden Wildbaches die Truppe. Dann führt die Route vom Gewässer weg in die Einsamkeit des Bergwaldes hinein. Beiderseits des Pfades ragen immer wieder knorrige, uralte Baumriesen auf. Mehrmals wird beim Aufstieg ein breiter Fahrweg gequert, bevor sich die Alpenvereinsunterkunft vor den Bergwanderern aus dem Nebel heraus schält. Von der hohen Luftfeuchtigkeit und dem schweißtreibenden Anstieg vollkommen durchnässt, wird in der Friedrichshafener Hütte Einkehr gehalten. Hier hat man eine Seehöhe von 2.151 Metern erreicht.

 

  • 001-Aufstieg von Mathon zur Friedrichshafener Huette
  • 003-Watzmaenner an der Friedrichshafener Huette
  • 004-An der Friedrichshafener Huette, 2.151 m
  • 006-Kleiner Bergsee an der Friedrichshafener Huette
  • 007-Im Verwall beim Aufstieg zum Madnaljoch
  • 008-Auf dem Gerorg-Prasser-Weg im Verwall
  • 009-Die Bergwanderer am Madnaljoch
  • 010-Schneefeld auf dem Georg-Prasser-Weg
  • 011-Auf dem Georg-Prasser-Weg
  • 012-Der Schottsee am Georg-Prasser-Weg

Allerdings lassen sich die Watzmänner von der schlechten Witterung nicht entmutigen. Nach kurzer Hüttenrast geht es mit leichtem Gepäck auf dem Georg-Prasser-Weg tiefer in das Verwall hinein. Hinter dem kleinen Hüttensee führt der Steig erneut stramm bergan und anfangs über Grassoden, wenig später über Geröll zum 2.670 Meter hoch gelegenen Madnaljoch hinauf. Die Verwallgruppe liegt zwischen Bludenz, Landeck und dem Silvrettastausee und gehört zu den zentralen Ostalpen. Da die ganz hohen Gipfel fehlen, ist das Bergwandergebiet nicht allzu sehr überlaufen.

Nach der Beschreibung soll es sich bei dieser, vom Bergführer Christian Treimer eingeschlagenen Route um einen Panoramaweg handeln. Die sicherlich herausragenden Aussichten verstecken sich allerdings an diesem Tag im Nebel und im einsetzenden Nieselregen. Nach kurzer Trinkpause am Madnaljoch erfolgt der Abstieg in eine Senke. Über eine weitere, diesmal schneebedeckte Scharte gelangt die Gruppe zum Schottsee. Der kleine Bergsee, in den Gletschereis hinein zu stürzen scheint, wird über eine Gratschneide umrundet. In Anbetracht der schlechten Wetterlage verzichten die Watzmänner auf die mögliche Besteigung des Vertinespleiskopfes und wandern vom Schafbicheljoch auf kürzestem Wege zur Friedrichhafener Hütte zurück um dort zu nächtigen.

 

Autor und Fotograf: Konrad Friedgen

 

 

 

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